Profis mit Profil

Sechs Köpfe für ein Halleluja. Denn in jedem steckt ein Spezialist. Als Team sind wir gerade deshalb unschlag­bar – und imstande, für Sie und Ihre Kunden wunder­volle Kommunikation zu schaffen.

  • Marcel stirnemann

    Marcel Stirnemann

    Grafik und Produktion (Produktionsleiter)

    Bereits seit Dezember 2007 schiebe ich nun schon Pixel für das Team der Reak­toren umher, darum darf ich mich zu den ganz alten Hasen zählen. Das heisst aber nicht, dass meine Tätigkeit und mein «daily business» kalter Kaffee sind. Im Gegenteil, durch die vielseitigen Kunden­aufträge in klassischen und neuen Medien, den stetigen Wandel der Branche und neue Technologien ist man laufend bestrebt, am Ende nicht selbst alt aus­zusehen. Auch meine neue Funktion als Berufsbildner wird mich persönlich und beruflich in Zukunft aufs Neue fordern – ich freue mich darauf. Nach Feierabend tausche ich mit Vorliebe Arbeitstisch und Computermaus mit Schneide­brett und Küchenmesser aus, Bürostuhl und Bild­schirm mit Kinosessel und Leinwand, Radio­geklimper mit Livemusik, Bürolampe und Auswahl­pfade mit Sonnen­schein und Waldwegen. Ins­besondere die Natur verblüfft mich immer wieder mit ihrem Farbumfang, im Büro kämpfe ich aber unermüdlich mit deren anscheinend unerreich­barer Farbreproduktion im CMYK-Modus.


  • Nadine huggel

    Nadine Huggel

    Strategie, Idee und Inhalt (Teilhaberin)

    Das ist so eine Sache mit dem Selbstbild. Ein getextetes Selfie quasi. Da geht es mir nicht anders als einem jeden Unter­nehmen. Selbstbild und Fremd­bild stimmen ja nie ganz überein. Da denkt man, man sei witzig, aber alle lachen nur aus Höflichkeit. So ist das halt in der Führungs­etage. Haben wir gar nicht, wir sind einstöckig. Ich könnte ja eine Markt­forschungsstudie durchführen. Wenn ich ein Auto wäre, was denken Sie, welches wäre ich? In meiner Funktion als Beraterin würde ich Ihrem Unternehmen zu so einer Studie raten. Zumindest wenn ich dem Schulbuch folgen täte. Das wiederum hat aber nur selten was mit dem Alltag zu tun. Schon gar nicht mit dem Alltag – sprich dem Kommunikationsbudget – eines KMU. Der Kunde lehrt einen: Verstand kommt vor Diplom. Na ja, das eine oder andere lernt man schon in der Schule. Man muss flexibel bleiben. Und trotzdem. Ohne Ziel kein Weg. Ohne Wirkung kein Erfolg. Ich hab mir kein Mandat gegeben. Ich hab ja Sie. Und ich bin auch kein Auto. Auf den Gipfel kommt man damit eh nicht.


  • Marcel deubelbeiss

    Marcello Deubelbeiss

    Idee und Grafik (Art Director)

    Da wir zwei Marcels in der Agentur sind, bin ich eben «Marcello», was ich ganz sympathisch finde. Wenn mich jemand fragen würde, ob ich lieber die Schrift Fakt oder die DIN habe, dann würde ich klar Fakt wählen. Aber es fragt mich ja niemand. Darum eben ein paar andere Intimitäten: Bücher kann ich nur lesen, wenn sie aus Papier sind – ein bisschen Nostalgie muss ja sein. Aber das Internet ist auch ganz in Ordnung. Beim Gestalten habe ich es lieber klar und reduziert als üppig und überladen, beim Essen ist es genau umgekehrt. Hungrig bin ich oft, nicht nur auf Pizza und scharfes Thai­essen, Kopf­nahrung ist auch willkommen. Darum verbringe ich viel Zeit mit Lesen. Aber das mit den Büchern hatten wir ja schon… Musik höre ich auch und dann darf es ruhig mal heftig sein: Ich ent­spanne lieber bei Black Metal als bei Ambient. Oft spricht man von «kreativem Chaos» – wenn ich ehrlich bin, bin ich aber ständig am Aufräumen und erst zu­frieden, wenn alles seinen Platz gefunden hat. In der Gestaltung genauso wie in der Küchen­schublade. Das klingt jetzt etwas militant, was ich eigentlich gar nicht bin. Es könnte ja auch sein, dass Kreativität einen herausfordert, aus Chaos eine Ordnung zu schaffen, die trotzdem ab­wechs­lungsreich ist – vielleicht bin ich ja gerade darum so gerne ein Typografischer Gestalter.


  • Reto hell

    Reto Hell

    Strategie, Idee und Grafik (Teilhaber)

    Früher war alles besser. Als ich mit knusprigen 23 die Agentur gründete, gab’s noch keine Jekami-Gestaltungs­möglich­keiten mit billigen Effekten, keine E-Mail (dafür den Fax), keinen Newsletter, keine Facebook Ads, keine Landingpage und keine grauen Haare (bei mir jedenfalls). Es gab die Helvetica anstelle der Arial, und für CMYK gab’s einen Aufpreis. Es gab den Prospekt, die Visiten­karte, das Plakat und das Inserat. Für die Besprechung des neuen Prospekts setzten sich Kunde und Agentur an einen Tisch, definierten die Anforderungen und fixierten das Manus­kript. Dann wurde gearbeitet: 1 Vorschlag, 1 Korrektur­durch­gang, 1 Gut zum Druck und ab in den Druck. Heute, 21 Jahre später, gibt es alles. Eine riesige Auswahl an Möglichkeiten. Sehr gut, könnte man meinen. Ist es auch – aber nur, wenn man sie gekonnt einsetzt und entscheidungs­freudig ist. Denn was passiert mit dem Prospekt? 5 Vorschläge, 8 Korrektur­durchgänge, 3 Gut zum Druck. E-Mail macht’s möglich. Klar, für den Auftrag­geber eine bequeme Sache. Aber teuerer. Und für Berater und Gestalter umso herausfordernder. Was man mit diesem Geld wohl alles realisieren könnte? Deshalb, liebe Kundinnen und Kunden, schreibt Reaktor das Briefing gleich selbst – wenn Sie es denn wünschen. Und so wird aus dem Prospekt auch ein News­letter, eine Facebook-Ad-Kampagne oder eine Landingpage. Perfekt orchestriert, notabene. Erhöht nicht das Budget. Aber den Werbedruck. So gesehen ist heute doch alles besser.


  • Alisha gremlich

    Alisha Gremlich

    Lernende (Polygrafin EFZ)

    Ich bin das Küken dieser Truppe und noch eine blutige Anfängerin. Hier ein paar Fun-Facts über mich: Mein Sternzeichen ist Fisch, jedoch schwimme ich nicht immer mit dem Strom. Filme, Videos und Serien kann ich nur in ihrer ursprüng­lichen Sprache schauen. Wenn ich ein gutes Buch begonnen habe, kann ich nicht mehr auf­hören, dann mache ich auch schon mal ein paar Nächte durch. Ich bin gerne up to date, was meine Freunde und meine Familie angeht. Oft bin ich auch gerne alleine in meinem Zimmer, um mein Ge­danken­kuddel­muddel zu ordnen – was mir manchmal sogar gelingt! Mein Zimmer muss jede Woche neu umgestellt werden, wahrscheinlich ist das der Grund dafür, dass es so unordentlich ist. Aber ich bin auch sonst eine ziemliche Chaotin. Tag­träu­merin, dieses Wort beschreibt mich perfekt, denn ich lebe gerne in meiner Fantasiewelt. Dies erklärt, warum ich oft in einer hohen Stimme mit meinen Hunden spreche, aber wer tut das schon nicht mit seinen Haustieren? Aber gerade Eigen­schaften wie Perfektionismus, Ehrgeiz und Kreativität machen mich aus und deshalb passt der Beruf Polygrafin zu mir wie die Faust aufs Auge.


  • Claudio schaad

    Claudio Schaad

    Strategie (Präsident des Verwaltungsrats)

    Man sagt von mir, ich sei Ästhet, hätte Sinn für Schönes und Weitblick! So rede ich seit An­fang 2016 bei Reaktor weit­blickend, ausblickend, aber auch ein­blickend mit. Augenblick mal – wie kommt das denn? Mein Rucksack, gefüllt mit operativen und strategischen Erfahrungen in Customer Experience, Kommunikation, Marketing und Vertrieb erlangt in der Bankenwelt, in der Haushalt­geräte- und Papierbranche, ermöglicht mir, mich bei Reaktor (hoffentlich gewinnbringend) einzubringen. Deshalb! Aber das Wich­tigste überhaupt – in meinem Blickfeld ist stets der Kunde. Nehmen Sie auch manch­mal die Sicht Ihres Kunden ein und schauen mit seinen Augen? Was sehen Sie? Sehen Sie! Geboren und auf­ge­wach­sen am Jurasüdfuss in der Uhrenstadt Grenchen, bringe ich auch sprachlich neue Blickwinkel ein. Was gibt es da zu lachen? Ja, stimmt, ich ge­brauche nicht alle ver­füg­baren Buchstaben, die das Alphabet zu bieten hätte. Ich zwinkere mit den Augen – auch da! Um meinen Weitblick weiter zu stärken, liebe ich auch andere Dinge wie Humor, Musik und Weih­nachts­deko­ra­tion – wissen Sie, wie viele rote Weih­nachtskugeln man(n) haben kann? Viele!